Ökologisch. Gerecht. Weltoffen. So bringen wir GRÜNE Politik für Schleswig-Holstein auf den Punkt.

Ökologische Politik ist nachhaltige Politik. Klimawandel und Verlust der biologischen Vielfalt sind die Herausforderungen unserer Zeit. Energie- und Agrarwende unsere GRÜNE Antwort darauf. Wind ist unser Rohstoff, eine intakte Natur unser Kapital in Schleswig-Holstein. Ich setze mich deshalb für einen umweltfreundlichen Ausbau der Erneuerbaren Energien und eine ökologischere Landwirtschaft ein.

Gerechte Politik lässt niemanden zurück. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Der Bildungserfolg unserer Kinder hängt weiterhin zu stark vom Elternhaus ab. GRÜNE Politik schafft Teilhabe für alle. Mein Verständnis von sozialem Miteinander ist, dass die Starken den Schwachen helfen, einfach weil sie es können. Deshalb entscheide ich mich für Bildung statt Beton.

Weltoffene Politik heißt Toleranz statt Hass. Migration und Integration sind seit langem gelebter Alltag in unserem Land. Viele Menschen haben zuletzt tausenden Geflüchteten ein Willkommen geboten. GRÜNE Forderung ist eine humanistische und rechtsstaatliche Praxis in Asyl- und Zuwanderungsfragen. Ich kämpfe deshalb entschieden gegen Nationalismus, rechte Hetze und Ausgrenzung.

„Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.“ Das ist der Gründungskonsens der GRÜNEN Partei.  Wir sind nicht allein auf der Welt. Wir haben die Aufgabe, unser Tun an den Bedürfnissen der nachfolgenden Generationen zu messen. Wir müssen ihnen eine Welt hinterlassen, die lebenswert ist und in der sie die gleichen Chancen für ihre Zukunft haben wie wir heute. In dieser Verantwortung mache ich Politik.

Ihre Marlies Fritzen

Aktuelles

Mit Revierleiter Ulf Köhn und Biologin Dr. Katrin Romahn waren wir im Kasseedorfer Forst unterwegs. Eine spannende Einführung in die Arbeitsweise, Grundsätze und Erfolge der Naturgemäßen Waldwirtschaft, die hier schon seit über vier Jahrzehnten praktiziert wird. Ein tolles Walderlebnis war es noch dazu! 

Das Zusammenspiel der verschiedenen Arten im Wald und dessen Förderung sind auch Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg der Herzoglich Oldenburgischen Forstverwaltung. Neben dem „wood-wide-web“ wurde auch der Klimawandel thematisiert. Mit Blick auf den trockenen Sommer und die Diskussion, ob es in Zukunft neue Baumarten in unseren Wäldern braucht, ist für Ulf Köhn klar: „Das wohlsortierte Warenlager an heimischen Arten ist Absicherung für den Klimawandel. Wir brauchen Vielfalt statt Einfalt. Denn ob neue Arten in unseren Wäldern funktionieren wissen wir erst in hundert Jahren.“
Die Überreste einer alten Glashütte machten auch die Waldvergangenheit im Wortsinne begreifbar.    Mehr »

Sehr geehrtes Präsidium, sehr geehrte Damen und Herren,

im Umgang mit dem Wolf haben wir in den letzten Jahren einiges dazugelernt und werden sicher in den nächsten Jahren noch weitere Erfahrungen sammeln. Es ist eine Herausforderung, wenn Wölfe zurückkehren in eine Region, in der sie über einen langen Zeitraum ausgestorben waren.

Schleswig-Holstein hat sich darauf vorbereitet, schon bevor es 2007 den ersten Wolfsnachweis im Land gab. Im Austausch mit anderen Regionen haben wir ein Wolfsmanagement entwickelt, das von Anfang an nicht starr war, sondern flexibel an sich verändernde Situationen angepasst wird.    Mehr »

05.09.2018

Einladung zur Waldbegehung in Kasseedorf

Waldbegehung im Forstrevier Kasseedorf

am 16. September 2018, um 11:00 Uhr. 

Treffpunkt:  Waldparkplatz am Kolksee, L57 zwischen Redderkrug und Kasseedorf (https://goo.gl/maps/8fohebh81K62)

Die Parkplätze sind begrenzt, daher sind Fahrgemeinschaften sinnvoll.

Dauer ca. 2,5 bis 3 Stunden (familienfreundliche Strecke).

Auf der Wanderung durch das landschaftlich reizvolle Forstrevier Kasseedorf der Herzoglich-Oldenburgischen Forstverwaltung zeigen Revierförster Ulf Köhn und Biologin Dr. Katrin Romahn, dass Waldbewirtschaftung und Naturschutz keine Gegensätze sein müssen. Seit 40 Jahren wird das Revier nach den Grundsätzen der Naturgemäßen Waldwirtschaft bewirtschaftet. Hierbei wird auch besonders auf die Erhaltung alter, besonderer Bäume und so genannter Schlüsselstrukturen der Artenvielfalt geachtet. Schließlich ist die Bungsbergregion ein "Hotspot der Waldartenvielfalt". Neben vielen Naturschätzen begegnen uns auch Zeugen einer interessanten Waldvergangenheit, wie z. B. die Reste einer alten Glashütte.

Wir machen zwischendurch auch eine Pause, um sich an seinem selbst mitgebrachten Proviant zu stärken.

Die Veranstaltung ist öffentlich und Gäste sind uns herzlich willkommen.

30.08.2018

Artenschutz lohnt sich

Zu den heute vorgestellten Ergebnissen des LIFE-Aurinia-Projektes der Stiftung Naturschutz sagt die naturschutzpolitische Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:

Ich freue mich, dass entgegen der Bedenken vieler Zweifler das Projekt LIFE-Aurinia große Erfolge für den Artenschutz gebracht hat. Glückwunsch und danke dafür an die Stiftung Naturschutz!

Artenschutz lohnt sich gleich mehrfach: Von den Renaturierungsmaßnahmen zur Wiederansiedlung des Goldenen Scheckenfalters profitieren zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Unter seinem Schirm konnten viele weitere Insektenarten erfolgreich wieder angesiedelt werden. Die neu geschaffenen Lebensräume gilt es nun weiter zu pflegen und zu erhalten.

Nicht zuletzt hat die Stiftung Naturschutz Fördergelder in Höhe von 15 Millionen Euro ins Land geholt, sodass auch ein Mehrwert für die regionale Wirtschaft generiert werden konnte.

Wolfgang Hantel, der mich vor fast 20 Jahren zu den Grünen in Stockelsdorf einlud, geht in den politischen Ruhestand.

Noch einmal treffen wir uns bei ihm im Garten und lassen ihn hochleben. Viele Jahre hat er sich in der Gemeindevertretung um die Kommunalpolitik verdient gemacht.

Danke Wolfgang!   Mehr »

Sommerzeit ist Reisezeit. Ich lebe in dem Land, in dem andere Urlaub machen: Also auf in die Naturparke Schleswig-Holsteins! Wir haben genau sechs davon und jeder ist anders. Viel Wald in Lauenburg, Hügeliges in der Holsteinischen Schweiz, weite Ausblicke in den Hüttener Bergen, die Förde an der Schlei, Moore und Heiden rund um den Westensee, Quellbäche und Knicks im Aukrug. So vielfältig wie die Landschaft sind   Mehr »

Es heißt, es gebe keinen Platz auf Eiderstedt, von dem aus man nicht mindestens drei der 18 Kirchen sehen könnte. Nun, das stimmt – wie ich mich bei einem Besuch auf Eiderstedt überzeugen konnte – so nicht. Richtig aber ist, dass Eiderstedt eine überdurchschnittlich hohe Kirchendichte aufweist. Als man wegen vieler Priele noch nicht ganzjährig jede Warft erreichen konnte, bauten die Bauern je eigene Kirchen, um Taufen und Bestattungen jederzeit zu ermöglichen. Rund 900 Jahre alt sind diese Kirchen inzwischen und nach mehrmaligen Renovierungen erneut reif für umfängliche Instandsetzungen.    Mehr »

Frau mit rotem Haarband und weisser Schminke

Zum neuen Investitionsprogramm des Kulturministeriums, das Kulturschaffende der freien Szene fördern soll, sagt die kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, Marlies Fritzen:

Ab sofort können Kulturschaffende der freien Szene vom Land Geld für ihre Spielstätten erhalten. Nicht-öffentliche Träger wie freie Theater, Programmkinos, Kunstvereine, Musikensembles oder Museen erhalten damit erstmalig finanzielle Unterstützung durch das Land.   Mehr »

Laubwald aus der Vogelperspektive

Wir Grüne haben große Sympathien für den Gesetzentwurf des SSW und auch für die Änderungsvorschläge, die nach der Anhörung im Ausschuss heute gemeinsam mit der SPD vorgelegt wurden.   Mehr »

kleines Ruderboot mit Anglern an einem diesigen Morgen.

Eine umfangreiche Novellierung des Landeswassergesetzes ist seitens der Landesregierung bereits auf den Weg gebracht und im Kabinett beschlossen worden. Formal wäre es also sinnvoll, die vorgeschlagene Änderung im Zuge der anstehenden parlamentarischen Beratung aufzurufen, anstatt sich jetzt mit einem minimalen Aspekt zu beschäftigen.   Mehr »

Mit 520 Mitarbeiter*innen, einer hohen Mitarbeiterbindung und flexiblen Arbeitszeitmodellen zeigt sich der Zweckverband Ostholstein als attraktiver Arbeitgeber in der Region. Der Fachkräftemangel wird zunehmend auch für einen gut aufgestellten Arbeitgeber, wie den ZVO und seine Tochterunternehmen, zur echten Herausforderung. 

Marlies Fritzen, grüne Landtagsabgeordnete und umwelt- und kulturpolitische Sprecherin informierte sich am Ausschwärmtag der Landtagsfraktion „Grüne in die Betriebe“ über den ZVO als Arbeitgeber und den Breitbandausbau.   Mehr »

Dieses Urteil ist ein Armutszeugnis für die Bundespolitik, die jahrelang trotz eindeutiger Empfehlungen ihrer eigenen wissenschaftlichen Beiräte durch Untätigkeit glänzte. Gehandelt wurde erst, als die Klage bereits anhängig war.

Doch auch die seit Anfang des Jahres geltende neue Düngeverordnung ist zu lasch und   Mehr »

„Das KuB ist großartig. Es schafft einen Ort für Begegnung und kulturelle Bildung für alle Bürge*Innen. Wo andere Kommunen oft als erstes bei der Kultur sparen, setzt Bad Oldesloe einen gegenteiligen Akzent. Der Stadtvertretung kann man nur danken für diese mutige Entscheidung: Chapeau, Bad Oldesloe!“   Mehr »

Abgelegtes Schaufelelement eines Baggers neben einen Kieshaufen.

Zu den Meldungen über eine angebliche Rohstoffknappheit bei Kies und Sand im Land sagt die umweltpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:

Kiesabbau verursacht massive Eingriffe in Natur und Landschaft. Deshalb ist es richtig und wichtig, diese Eingriffe landesplanerisch so zu regeln, dass er so umweltschonend wie möglich erfolgt. Das Allgemeinwohlinteresse am Schutz der Umwelt muss   Mehr »

Zur heutigen (29.05.2018) Abgabe der Unterschriften der Volksinitiative zum Schutz des Wassers an den Landtag sagt die umweltpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:

Ich beglückwünsche die Initiator*innen der Initiative zu ihrem Erfolg.    Mehr »

Bücherregal in einer Bibliothek

Zum heute (23.05.2018) im Bildungsausschuss abgelehnten Gesetzesentwurf des SSW für eine kostenlose Ausleihe in Bibliotheken sagt die kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen:

Wir unterstützen das Ansinnen des SSW, das Angebot der Bibliotheken im Land für Nutzer*innen attraktiver zu machen. Die Auswertung der schriftlichen Anhörung hat aber deutlich gemacht, dass eine kostenlose Ausleihe hierfür nicht das richtige Instrument ist.   Mehr »

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