„Ökonomie und Ökologie versöhnen“, unter dieses Motto stellte der Ministerpräsident Daniel Günther die Zusammenarbeit der Jamaika-Koalition. Sein Parteifreund Heiner Rickers sieht das offenbar anders. Für ihn sollen Landwirt*innen auch weiterhin intensiv ackern und ohne Rücksicht auf ökologische Verluste Nahrungsmittel produzieren. Das fällt weit hinter die aktuellen Fachdebatten um eine für Betriebe und Umwelt gelingende Agrarreform zurück. Öffentliches (Steuer-)Geld für öffentliche Leistungen gibt den Landwirt*innen eine ökonomische Sicherheit auch dann, wenn sie weniger intensiv wirtschaften. Das belegen Studien und zu dem Schluss kommt    Mehr »

Sänger vor einem Studiomikrofon

Ich freue mich, dass das Stipendienprogramm für Kulturschaffende nun neu aufgelegt wird. Die Kulturszene wird durch die Corona-Maßnahmen besonders hart getroffen: Auftritts- und damit Verdienstmöglichkeiten fehlen für viele Künstler*Innen seit einem Jahr und die Kulturhilfen erfassen nicht jede individuelle Situation. Deshalb ist das bereits im letzten Jahr begonnene Stipendienprogramm eine wichtige Unterstützung ihrer künstlerischen Arbeit und Existenz.

 

Am Ende müssen wir uns als Gesellschaft fragen, was uns Kunst und Kultur wert ist. Schöne Sonntagsreden helfen hier nicht weiter. 

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Ein Kiebitz auf der Wiese

Rund 50 Prozent der in Schleswig-Holstein lebenden Pflanzen- und Tierarten sind in ihrem Bestand gefährdet. Ihre Lebensräume schwinden und sind zunehmend von Versiegelung, von Siedlungs- und Verkehrsflächen sowie von intensiver landwirtschaftlicher Nutzung bedroht.

 

Es ist gut, dass die Biodiversitätsstrategie breit angelegt und mit allen Akteur*innen und Interessierten diskutiert wird. Aus meiner Sicht geht es dabei nicht um den kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern um einen ambitionierten Plan zur Rettung der Arten und intakter Lebensräume. An diesem Plan wird sich zeigen, wer es ernst meint mit dem Natur- und Umweltschutz. 

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Gefällter Baum mit Baumstumpf im Vordergrund

Illegale Rodungen und andere widerrechtliche Eingriffe mit Schädigung oder Zerstörung von Naturlebensräumen sind keine Kavaliersdelikte. Wer die Natur schädigt, schädigt ein Allgemeingut und damit uns alle. Dennoch beobachten wir immer wieder, dass fahrlässig mit diesem Gut umgegangen wird. Ich begrüße daher den Vorschlag des Umweltministers, die Höhe der Bußgelder zu überprüfen. Ich denke, es ist auch richtig, dies an das ökonomische Interesse zu knüpfen, das möglicherweise mit dem Eingriff in Verbindung steht. Wenn Bußgelder so niedrig sind, dass es sich lohnt, diese ‚einzupreisen‘, läuft etwas grundfalsch.   Mehr »

Die Mitglieder des Umweltausschusses und alle Fraktionen wurden am Tag vor der öffentlichen Bekanntmachung umfassend in zwei Videokonferenzen über die geplanten Zuweisungen des AKW-Bauschutts im Land in Kenntnis gesetzt. Alle interessierten Abgeordneten hatten damit vorab Gelegenheit, sich zu informieren und zur Entscheidung des Umweltministers Fragen zu stellen.

 

Auch den betroffenen Gemeinden wurde von Umweltminister Jan Phillip Albrecht im September 2019 explizit angeboten, vor Ort ausführlich die Einzelheiten der Entsorgung auf den jeweiligen Deponien darzulegen. Dieses Angebot wurde nicht aufgegriffen.

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Der Waldzustandsbericht 2020 zeigt auf, dass es unseren Wäldern nicht gut geht, auch wenn diese im bundesweiten Vergleich weniger Schäden aufweisen. Vermehrte Dürresommer setzen unseren Wäldern ordentlich zu. Die Waldschäden sind ein Symptom der Klimakrise und an kahlen Bäumen und braunen Fichten auch bei uns in Schleswig-Holstein zu erkennen.

 

Damit die Wälder wieder gesund werden, müssen wir diese mit heimischen Arten klimastabil umbauen. Das geht nur, wenn wir Klimaschutz und Biodiversität zusammendenken und die Erderhitzung endlich wirksam begrenzen.

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Uns alle treffen die Kontaktbeschränkungen hart. Die Perspektive, dass diese wie von der Bundeskanzlerin angesprochen noch bis ins Frühjahr andauern können, macht es uns nicht leichter. Neben sozialen Härten geraten die ökonomischen Fragen immer stärker in den Blick. Insbesondere freischaffende Künstler*innen geraten immer mehr unter Druck. Viele können auf die Bundesmittel nicht zugreifen. Es ist daher wichtig, dass das Land die Hilfen für diese Menschen neu auflegt und an die erfolgreiche Künstler*innenhilfe des vergangenen Jahres anknüpft. Dabei wurden über den Landeskulturverband rund 1000 Kreative mit Stipendien für ihre Arbeit unterstützt.   Mehr »

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